D-MEXX
Ethermidi und Range-X:
Flexibles Audio und MIDI Routing System
Im
Nachfeld der kalifornischen NAMM-Show kuendigt
D-MEXX, ein Gemeinschaftsunternehmen der Entwicklerfirmen
c-mexx und DSound, die kurz bevorstehende Auslieferung
der ersten Produktlinien an. Zentrales Thema
ist das Routing von Audio- und Midi-Signalen
mit bisher unerreichter Flexibilitaet und Reichweite.
Ethermidi
ist die erste Midi-Interface-Technologie, mit
der jedes Standard-Midi-Geraet ueber Netzwerk
und damit ueber praktisch beliebig lange und
auch drahtlose Strecken ansprechbar wird. PC-
oder Notebook-seitig erfolgt die Anbindung ueber
einen WindowsXP-kompatiblen Treiber, der gleichzeitig
auch auf mehrere im Netzwerk verfuegbare Ethermidi-Interfaces
zugreifen kann.
Denkbare
Einsatzbereiche sind Theater, Live-Performances,
Bühnensteuerung, TV-Shows, Ü-Wagen,aber
auch Festinstallationen. Ein typisches Anwendungsbeispiel
ist die Steuerung von Midi-Komponenten durch
WLAN-faehige Notebooks, welche dank Ethermidi
frei beweglich bleiben.
"Ethermidi
4x4", das erste Produkt der Ethermidi-Linie,
soll im Maerz 2004 zur Auslieferung kommen.
Mit Anschluessen fuer bis zu 4 Midi-Geraeten
wird es zum Listenpreis von 579 EUR inkl. Mwst
angeboten.
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Die "Range-X" Schnittstellen-Technologie
ist ein hinsichtlich Anschaffung und Installationsaufwand
ausserordentlich kostenguenstiger Ansatz zur
Verkabelung von Adat- oder SPDIF-Geraeten ueber
weite Strecken -- 75 m und mehr bei Verwendung
von AES/EBU-Kabeln.
Transportiert
werden pro Kabelverbindung mittels beidseitiger
"Range-X"-Konverterboxen
-
4 bzw 8 Audiokanaele in 24 Bit/96 kHz bzw 24
Bit/48 kHz zwischen beliebigen Adat (Toslink)-Geraeten,
-
oder ein optisches Signal zwischen beliebigen
SPDIF-Geraeten.
Jede
"Range-X"-Box unterstuetzt bis zu
zwei solcher Verbindungen (In und Out), wobei
die Moeglichkeiten nicht auf eine strikt-bidirektionale
Verbindung zwischen zwei "Range-X"-Boxen
bzw zwei Adat- oder SPDIF-Geraeten beschraenkt
sind: Genausogut kann eine Box Audiodaten an
eine zweite Box schicken, waehrend sie Audiodaten
von einer dritten empfaengt.
Aufgrund
der geringen Anschaffungs- und Installationskosten
bietet sich "Range-X" nicht nur dort
an, wo laengere Strecken zwischen digitalen
Geraeten ueberbrueckt werden sollen:
So
koennten, unter Ergaenzung entsprechender AD-
und DA-Wandlern, in bestehenden Installationen
auf Basis von "Range-X" bis zu acht
Mikrofonsignale gefuehrt werden, wo bislang
nur ein Mikrofonkabel verlegt ist. Aehnlich
liessen sich bereits in der Planung aufwendige/teure
Analog-Multicores durch einfache "Range-X"-Anbindungen
ersetzen.
(M. Kaiser - KlangKonzepte)